Presse
06.12.2017, 10:56 Uhr
Land Baden-Württemberg fördert das UNESCO-Welterbe Eiszeitkunst
Das Land hat die Mittel für das UNESCO-Welterbe Eiszeitkunst um 750.000 Euro erhöht. Das hat der Finanzausschuss des Landtags auf Antrag der Regierungsfraktionen Grüne und CDU beschlossen, wie die Abgeordneten Martin Grath (Grüne) und Winfried Mack (CDU) mitteilten.   
Damit sollen die betroffenen Gemeinden unterstützt werden, für den Schutz, die Pflege und die Vermittlung der „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ Sorge zu tragen. Die Fördermittel dienen u.a. dazu, die Gemeinden bei der Beschilderung der geplanten Themenwanderwege zu den Höhlen zu unterstützen. Diese Maßnahmen sollen möglichst zeitnah durchgeführt werden, um die Höhlen für Besucherinnen und Besucher zu sichern und der Erhaltungsverpflichtung gegenüber der UNESCO nachzukommen.
 
Die Abgeordneten Grath und Mack sagten, das UNESCO-Weltkulturerbe sei eine große Chance für unsere Heimatregion. „Das älteste Kunstwerk der Welt wurde bei uns gefunden. Die Pflege von Kunst und Kultur ist die wichtigste Aufgabe der Länder in Deutschland. Dem wollen wir gerecht werden.“ Und weiter: „Die Integration der Zuwanderer in unsere Gesellschaft gelingt nur dann, wenn wir uns selbst unserer kulturellen Wurzeln bewusst sind.“