Winfried Mack MdL
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09.03.2018
Zur Zukunft der CDU

Das Grundsatzprogramm der CDU aus dem Jahre 2007 muss überarbeitet werden. Seit dieser Zeit gab es Entwicklungen und Ereignisse, die berücksichtigt werden müssen: Die Globalisierung hat sich im Zuge der Digitalisierung beschleunigt. Die Digitalisierung verändert die Wirtschaft und unseren Alltag in einem nicht geahnten Ausmaß. Die Flüchtlingskrise 2015 hat die politische Landschaft bei uns verändert.

Es geht dabei aber nicht allein um die Bewältigung der Flüchtlingskrise. Die Korrektur von seinerzeitigen Fehleinschätzungen hat längst begonnen, das Management wird ständig verbessert. Das muss weitergeführt werden.
 
Entscheidend ist: Viele Menschen haben auch Angst „vor der Entfremdung vor uns selbst“, wie es jüngst Joachim Gauck ausgedrückt hat. Deshalb geht es um die Frage: Wie schaffen wir es, weltoffen zu bleiben und unsere Chancen im Prozess der Globalisierung zu nutzen, ohne Entfremdung vor uns selbst? Wie können wir uns trotz des enormen Wandels immer wieder „neu beheimaten“?
 
Im Hinblick auf unsere kulturelle Identität geht es um die Frage: Wo findet unsere plurale Gesellschaft Halt und Orientierung?
 
Für die CDU kann die Antwort nicht heißen: Rechtsruck und der AfD nachlaufen. Eine Anpassungsstrategie nach dem Muster der ÖVP wäre falsch. Für die Union ist das christliche Menschenbild maßgebend, unser ethisches Fundament! Auf dieser Basis kann die CDU neue, attraktive Leitbilder für die Zukunft entwickeln:
 
Wie kann ein Integrationsrahmen aussehen? Der Begriff „Leitkultur“ ist m.E. verbrannt. Aber die Definition eines „Integrationsrahmens“ könnte eine große Mehrheit in der Bevölkerung finden. Wohin sollen sich Migrantinnen und Migranten integrieren?
 
Ein wichtiges Zukunftsprojekt könnte ein Soziales Jahr sein, das für alle verpflichtend ist, für Einheimische wie für Migranten genauso. So könnte die Gesellschaft zusammengeführt werden. Soziale Arbeit hierfür gibt es genügend.
 
Um die zunehmende Komplexität zu bewältigen, ist die Durchsetzung des Subsidiaritätsprinzips entscheidend. Eine zunehmende Zentralisierung, die auf Bundesebene (auch in diesem Koalitionsvertrag) betrieben wird, ist der falsche Weg.
 
Die CDU bleibt Volkspartei, wenn sie den Anspruch erhebt, eine menschliche Gesellschaft zu gestalten. Auch in Zeiten der Digitalisierung gilt: Die Maschine muss dem Menschen dienen!
 
Die CDU muss jetzt in die Zukunft aufbrechen. Es geht gegenwärtig insbesondere um kulturelle Fragen. Kultur kann man aber nur vorwärts definieren, nicht rückwärts, wie die AfD meint (‚hol‘ Dir Dein Land zurück‘. Karl Valentin würde sagen: Früher war die Zukunft auch noch besser).
 
Und für Kultur sind in Deutschland die Länder zuständig. Deshalb brauchen wir diesen Prozess auch auf Landesebene.
 

24.11.2017
Transformation der Automobilindustrie, Luftreinhaltung und Elektromobilität
CDU-Abgeordnete im Gespräch mit Vertretern der Daimler AG: Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Automobilregion im Fokus

Zu einem Informationsbesuch war der Fraktionsvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Reinhart gemeinsam mit den Abgeordneten Sabine Hartmann-Müller, Winfried Mack, Thomas Blenke und Thomas Dörflinger bei der Daimler AG. Im Rahmen der Veranstaltung wurde unter anderem zu den Themen Transformation der Automobilindustrie, Luftreinhaltung und Elektromobilität mit dem Vorstandsmitglied Wilfried Porth diskutiert. Weitere Teilnehmer von der Daimler AG waren Eckart von Klaeden, Dr. Norbert Otten, Dr. Ingo Konrad sowie Frank Deiß. Beide Seiten sind sich einig: Fahrverbote sind nicht zukunftsweisend und die Digitalisierung muss in Baden-Württemberg mit Nachdruck vorangetrieben werden.

20.10.2017
Ungarische Parlamentsdelegation zu Gast bei der CDU-Landtagsfraktion
Prof. Dr. Wolfgang Reinhart: „Wir mögen Ungarn sehr, wir schätzen Ungarn und wir freuen uns auf eine vertiefte Zusammenarbeit.“

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion begrüßte zusammen mit seinem Stellvertreter Winfried Mack und dem wirtschaftspolitischen Sprecher der Fraktion Claus Paal die Delegation unter Führung von Dr. Gergely Gulyás. Dem neuen Fraktionsvorsitzenden der FIDESZ-Partei im Ungarischen Parlament gratulierte Prof. Dr. Reinhart zu seinem neuen Amt und betonte, er freue sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.




15.10.2017
Unsere Arbeitswelt wird von der digitalen Revolution komplett verändert
Stellvertretender Vorsitzender CDU-Landtagsfraktion Winfried Mack MdL und der wirtschaftspolitische Sprecher Claus Paal MdL erklärten am 15. Oktober 2017 zur Bedeutung von Arbeit 4.0:

„Unsere Arbeitswelt wird von der digitalen Revolution komplett verändert. In vielen Branchen und Unternehmen ist Arbeit 4.0 längst Realität. Starre Arbeitszeiten und feste Betriebsstätten werden an Bedeutung verlieren. Uns steht nicht weniger als ein Kulturwandel bevor. Die CDU-Fraktion wird diesen Wandel aktiv begleiten.


06.09.2017
"In Baden-Württemberg ist das Automobil zu Hause"

"In Baden-Württemberg ist das Automobil erfunden worden. Und auch das Auto der Zukunft muss aus Baden-Württemberg kommen. Nirgendwo sonst auf der Welt ist eine so kraftvolle technologische Kompetenz rund um das Automobil versammelt wie hier. Der Wohlstand und die Prosperität unseres Landes hängen auch und gerade vom Automobilbau ab. Deshalb dürfen wir nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen! Das Ziel muss heißen: alle wichtigen Mobilitätslösungen rund um das Auto müssen hier entwickelt und produziert werden. Das Auto zu verdammen wäre der falsche Weg.