Vertreter von Südwestmetall besuchen Fraktion

In einem Gespräch mit dem Fraktionsvorsitzendem und Mitgliedern des Fraktionsvorstands mit Vertretern von SüdwestMetall standen die Themenbereiche Wirtschaft und Bildung im Fokus.

Neben den Themen Bildungszeitgesetz und Arbeitszeitflexibilisierung wurden das Berufsbildungsgesetz und das Bündnis für Bildung angesprochen. Gegenstand des Gedankenaustauschs war auch das jetzt vorliegende Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das die Arbeitgeberverbände positiv bewerten.

Im Schulalltag sollten die Berufsorientierung und die Entwicklung digitaler Kompetenz mehr Beachtung finden. In diesem Zusammenhang hat der Wirtschaftspolitische Sprecher Claus Paal den Vorschlag eingebracht, eine Bildungspartnerschaft KI/Digital zu etablieren, die einen Austausch zwischen Digitalexperten aus Unternehmen und Schulen ermöglicht. Dazu könnte ein Wettbewerb ausgeschrieben werden, der finanziell im kommenden Doppelhaushalt unterstützt werden soll.

Im Kontext des Digitalpakts sowie der beschlossenen Landesförderung geht es um zielgerichtete Investitionen und lernwirksame pädagogische Konzepte. Die Digitalisierung der Schulen sei kein Selbstzweck, so Prof. Reinhart, sondern eine Möglichkeit, mit Hilfe digitaler Medien die Qualität und Lerneffizienz im Bildungsbereich zu erhöhen.

Die Qualität und Verlässlichkeit der Bildungs- und Betreuungsangebote sind Leitmotive bei den Ganztagsangeboten für Kinder und Schüler. Wichtig, so der Bildungspolitische Sprecher Karl-Wilhelm Röhm sei der Ausbau bedarfsgerechter und familienfreundlicher Angebote.

Winfried Mack wies abschließend auf die Bedeutung der nebenberuflichen Weiterqualifizierung und des lebenslangen Lernens hin. Diese habe eine große Band-breite: von Hilfsangeboten bei funktionalem Analphabetismus über qualifizierende Schulabschlüsse an den Abendrealschulen und -gymnasien bis hin zur Aneignung von Digital- und Sozialkompetenzen für Industrie 4.0.


Bild: CDU-Fraktion BW

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