Halbstundentakt zwischen Stuttgart und Nürnberg wird jetzt geprüft

Verkehrsministerium in Stuttgart nimmt Ball der Abgeordneten Roderich Kiesewetter und Winfried Mack auf

Deutsche Bahn AG / Georg Wagner
Deutsche Bahn AG / Georg Wagner
Der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter (Wahlkreis Aalen-Heidenheim) und der CDU Fraktionsvize Winfried Mack MdL (Wahlkreis Aalen-Ellwangen) hatten Ende Juli 2019 gefordert, die Bahnstrecken zwischen Stuttgart und Nürnberg für einen Halbstundentakt zu ertüchtigen. Das Verkehrsministerium in Stuttgart hat jetzt diesen Ball aufgenommen und will prüfen lassen, welche Investitionen dafür zwischen Stuttgart und Nürnberg erforderlich sind. Dies teilten die beiden Abgeordneten Kiesewetter und Mack in einer Pressemitteilung mit. 

Bislang fährt zwischen Stuttgart und Nürnberg nur ein zweistündlicher Doppelstock IC über die Rems- und Obere Jagstbahn. Auf der Murrbahn gibt es gar keinen Fernverkehr. Beide Strecken sind über einen längeren Abschnitt eingleisig. Für den Ausbau des Fernverkehrs müssten weitere Ausweichgleise und Doppelspurinseln im eingleisigen Bereich gebaut werden.

Die Abgeordneten Roderich Kiesewetter und Winfried Mack fordern vom Land Baden-Württemberg, einen Halbstundentakt zwischen Stuttgart und Nürnberg für den Deutschlandtakt anzumelden. Stündlich könnte dann ein Fernverkehrszug über die Rems- und Obere Jagstbahn und auch ein Zug über die Murrbahn geführt werden. 

Der Deutschlandtakt soll alle wichtigen Metropolen jede halbe Stunde im Fernverkehr verbinden. Die Zahl der Fahrgäste soll insgesamt verdoppelt werden. Die Verbindung nach Nürnberg ist für Baden-Württemberg sehr bedeutsam. Von Nürnberg aus dauert die Fahrt mit dem Zug nach Berlin über Erfurt nur noch 2 Stunden 50 Minuten. In Nürnberg bestehen auch beste Anschlüsse nach Prag, Wien, Leipzig und Dresden. Roderich Kiesewetter und Winfried Mack versprechen sich vom Ausbau des Fernverkehrs auf der Schiene auch, dass Kurzstreckenflüge zukünftig entbehrlich werden.

 

 

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