Biodiversität ist ein Megathema

Natur- und Artenschutz geht am besten, wenn wir wirtschaftlich gesund sind

„Biodiversität ist ein Megathema – auch für die Ostalb.“ Dies erklärten Roderich Kiesewetter MdB und Winfried Mack MdL nach ihrer dreitägigen Wanderung „zu den Kostbarkeiten unserer Heimat“ in der vergangenen Woche. „Wir müssen noch mehr für den Natur- und Artenschutz tun. Das geht aber am besten dann, wenn wir wirtschaftlich gesund sind“, so die beiden Abgeordneten.

 

„Wir brauchen qualitatives Wachstum und müssen deshalb alle Anstrengungen unternehmen, um besonders effizient mit unseren Ressourcen umzugehen. Ein Stopp von Gewerbegebietsausweisungen wäre aber falsch: Wir dürfen nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen. Angesichts des Strukturwandels in der Automobilindustrie drohen viele Arbeitsplätze in unserem Land wegzufallen. Deshalb müssen wir uns rüsten, müssen die Grundlagen für neue, zukunftsträchtige Arbeitsplätze schaffen“, so Roderich Kiesewetter und Winfried Mack.

Die Ausweisung von Flächen für Gewerbe oder Wohnen müsste aber noch flächeneffizienter erfolgen. Auch müssten alle Wohn- und Gewerbeflächen systematisch durchgrünt werden. „Dabei müssen wir Bäume pflanzen, die zukünftigen klimatischen Bedingungen standhalten.“ Hierzu gebe es eine umfassende wissenschaftliche Expertise. Ebenso sollte die Wasserrückhaltung in Siedlungen, aber auch im ländlichen Raum insgesamt deutlich verbessert werden.

Die beiden Abgeordneten nutzten die Wanderungen für zahlreiche Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern. Insgesamt seien rund 200 Personen mitgewandert und hätten ihre Anliegen im persönlichen Gespräch, aber auch bei den politischen Diskussionen, vortragen können.

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