Erste Mittel für Batteriezellforschung und -entwicklung vom Landtag einstimmig freigegeben

Bild: VARTA Forschung und Entwicklung
Bild: VARTA Forschung und Entwicklung
Der Finanzausschuss des Landtags hat gestern in einer Sondersitzung per Videokonferenz bereits die ersten Mittel des Landes Baden-Württemberg für die Batteriezellforschung und -entwicklung im Rahmen der „Europäischen Batterieallianz“ freigegeben. Dies teilte Landtagsabgeordneter Winfried Mack mit (vgl. auch PM 32/2020 des Landtags). Als erste Tranche seien für das IPCEI (Important Project of Common European Interest) 35,5 Mio. Euro vom Finanzausschuss einstimmig freigegeben worden.

Im Rahmen des IPCEI-Projekts Batterieallianz, das der industriepolitischen Vorgehensweise bei der Airbus-Strategie nachgebildet sei, sollen bis zu 198,8 Mio. Euro von Bund und Land nach Ellwangen fließen, so Winfried Mack. Dort hat die VARTA AG ihren Sitz und ihre Hauptproduktionsstätten. Varta hat bisher als einzige Firma im Land die beihilferechtliche Genehmigung der EU für dieses Projekt.

Winfried Mack MdL freut sich darüber, dass das Land und der Landtag gerade jetzt ein Zukunftssignal für dieses Leuchtturmprojekt in Ellwangen gegeben hätten. „Wir werden es schaffen, uns in Baden-Württemberg mit der Querschnittstechnologie Batterie ganz breit aufzustellen.“

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