Winfried Mack MdL
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Presse
16.01.2019, 11:34 Uhr
Winfried Mack: „CDU für bessere Familienförderung“
Kindergartenförderung des Landes wird verdoppelt
In der Diskussion über die Finanzierung der Kitas und die Kindergartenbeiträge setzt der Aalener Landtagsabgeordnete Winfried Mack auf höchste Qualität der Einrichtungen, mehr Sprachförderung und auf eine bessere direkte Familienförderung.

Das Land trage einen erheblichen Kostenanteil bei der Kinderbetreuung. „Baden-Württemberg wird die Landesförderung der Kindergärten auf über eine Milliarde verdoppeln. Außerdem trägt das Land 68 % der Betriebskosten der Kitas (Betreuung der 0-3-jährigen)“, sagte Winfried Mack. 94,7 % der Kinder im Land besuchten einen Kindergarten, bei Kitas seien es 24,6 % (Bundesdurchschnitt 46 %).

Der Landesregierung gehe es darum, die Qualität der Kinderbetreuungseinrichtungen im Land zu halten und – wo nötig – weiter zu steigern. „Insbesondere ist der Bedarf bei der Sprachförderung enorm“, so Winfried Mack. Auch müssten zusätzliche Fachkräfte gewonnen werden, weil die Kinderzahlen erfreulicherweise steigen würden. Deshalb sei eine gute Bezahlung wichtig. „Baden-Württemberg hat die beste pädagogische Personalausstattung.“ Eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft sei im Schnitt für 3,1 Krippen- oder 7,1 Kindergartenkinder zuständig.

Die Erhebung von Gebühren stehe im Ermessen der Städte und Gemeinden. „Die meisten Kommunen im Land haben eine soziale Staffelung bei den Kindergartengebühren. Nur wenige Städte und Gemeinden verzichten ganz auf die Erhebung von Kindergartengebühren“, so Winfried Mack zur Frage der Gebührenerhebung. Daneben bekämen sozial schwache Familien eine Erstattung der Gebühren über die Behörden. Eine generelle Gebührenfreiheit wäre eine Förderung nach dem Gießkannenprinzip.

„Entscheidend ist aus Sicht der CDU, die Familien mit Durchschnittseinkommen zu entlasten bzw. direkt zu fördern. Seit die frühere grün-rote Landesregierung das Landeserziehungsgeld abgeschafft habe, gebe es hier keine Landesförderung mehr, die das Elterngeld, das vom Bund gezahlt werde, ergänzt. Bayern hingegen unterstütze die Familien mit erheblichen Beträgen. Dies sei für die CDU das Vorbild. „Deshalb wollen wir beim grünen Koalitionspartner in Stuttgart eine bessere Familienförderung durchsetzen.“