Presse
22.03.2018, 11:19 Uhr
Winfried Mack: Immer schlecht, Auto zu kaufen, das nicht in die Garage passt
Zur Debatte über die Bahnsteighöhen und die Züge im Eigentum des Landes an der Remsbahn
„Wie werden die neuen Züge, die sich im Eigentum des Landes befinden, barrierefrei gemacht? Wird der Bahnsteig angepasst oder das Zugmaterial? Darum geht es in der aktuellen Debatte über die Remsbahn“, erklärte der Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Aalen, Winfried Mack.
Die frühere grün-rote Landesregierung habe durchgesetzt, dass die Züge, die beispielsweise von Go Ahead ab 2019 auf den „Stuttgarter Netzen“ betrieben werden, vom Land schuldenfinanziert für einen Milliarden-Betrag gekauft werden. Die CDU habe im Landtag dagegen gestimmt, weil so das Land bis zu 40 Jahre an dieses rollende Material gebunden ist.
 
„Die jetzt gekauften Züge sind nur bei 55 cm Bahnsteighöhe barrierefrei. Der neue Stuttgarter Hauptbahnhof als zentraler Umsteigebahnhof für den Nah- und Fernverkehr wird aber 76 cm hohe Bahnsteige haben. Auch einige andere Bahnhöfe entlang der Remsbahn, zum Beispiel Lorch, sind schon so ausgebaut. Deshalb trete ich dafür ein, möglichst die Züge, die gerade gebaut werden, noch anzupassen. Neuartige „Hybridbahnhöfe“ mit unterschiedlichen Bahnsteighöhen, wie von Minister Winfried Hermann (Grüne) vorgeschlagen, sind meines Erachtens kritisch zu sehen“, sagte Winfried Mack. Eine Lösung müsse schnell gefunden werden.
 
Weiter sagte Winfried Mack: „Die Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp hätte sich gerne früher über die grüne Parteischiene dafür einsetzen können, wenigstens die richtigen Züge zu kaufen.“ Es sei immer schlecht, wenn man ein Auto kaufe und dann erst feststelle, dass es nicht in die Garage passt.