Presse
03.05.2018, 14:00 Uhr
Winfried Mack MdL fordert nach LEA-Vorfall straf- und ausländerrechtliche Konsequenzen
„LEA nur dort sinnvoll, wo rasch Polizei verfügbar
Nach der am Montag in der Lea Ellwangen gewaltsam verhinderten Abschiebung eines Flüchtlings fordert der Abgeordnete Winfried Mack MdL straf- und ausländerrechtliche Konsequenzen für die Beteiligten. „Es muss für jeden Asylbewerber klar sein: wer das Gastrecht auf diese Art und Weise missbraucht, muss unser Land auf dem schnellsten Wege verlassen“. 
 
„Den Berichten des Polizeipräsidiums Aalen zu den Ereignissen am Montag früh ist zu entnehmen, dass die von mir schon des Öfteren geäußerten Bedenken gegen den Lea-Standort Ellwangen zutreffen“, so Winfried Mack weiter. „Die Flüchtlingsunterbringung in solchen Sammel-Unterkünften ist nur dort sinnvoll, wo rasch größere Polizeieinheiten verfügbar sind.“ Genau daran habe es aber in jener Nacht gefehlt. Die Bereitschaftspolizei Göppingen liege mindestens eine Fahrstunde von Ellwangen entfernt. 
 
Der Abgeordnete dankte besonders den Polizistinnen und Polizisten, die am Montag in der Lea Ellwangen im Einsatz waren und diese Situation erdulden und meistern mussten.