Presse
29.10.2018, 15:00 Uhr
Mitteilung an die Medien von Winfried Mack MdL zum Verzicht von Angela Merkel auf den Parteivorsitz und zur Nachfolgediskussion
Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag und Aalener Landtagsabgeordnete Winfried Mack erklärte zur Diskussion über den CDU-Parteivorsitz:
„Angela Merkel hat die Christlich-Demokratische Union 18 Jahre lang erfolgreich geführt. Sie hat die Partei im Jahr 2000 in einer schwierigen Situation als Bundesvorsitzende übernommen, ihr neues Selbstbewusstsein gegeben und sie mit dem Wahlsieg im Jahr 2005 wieder zur Regierungspartei gemacht. Ihre Erfolge als Bundeskanzlerin und als Vorsitzende der CDU sichern ihr - weit über die Grenzen der Partei hinaus - hohen Respekt. Ihre Klugheit und ihre Integrität als Vorsitzende sind weithin anerkannt. Unsere Partei ist ihr zu großem Dank verpflichtet.
Die CDU braucht jetzt die Erneuerung und muss eine offensive Reformstrategie als Partei der Mitte einschlagen. Denn auf die CDU kommt es an, damit die politischen Verhältnisse in Deutschland stabil bleiben. Wir sind heimatverbunden und weltoffen. Wir müssen die Gesellschaft zusammenführen. Offenheit und Abschottung sind nicht die Alternativen!

Die CDU verfügt über hervorragende Köpfe, die die Nachfolge antreten können. Friedrich Merz war ein ausgezeichneter Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Er hat bis heute einen außergewöhnlichen Ruf in der Union. Annegret Kramp-Karrenbauer macht als CDU-Generalsekretärin eine hervorragende Arbeit.