Presse
25.01.2019, 09:43 Uhr
Winfried Mack MdL fordert Moratorium für Fahrverbote
„Baden-Württemberg darf sich nicht selbst zerlegen“
Im Hinblick auf die Fahrverbote für Diesel in Stuttgart fordert der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Stuttgarter Landtag und Aalener Abgeordnete Winfried Mack ein Moratorium: „Angesichts der erheblichen Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Grenzwerte für Stickoxid und der negativen Folgen von Fahrverboten für den einzelnen Bürger und für die Volkswirtschaft müssen diese ausgesetzt werden. Weitere Fahrverbote z. B. für Euro V-Diesel darf es in Stuttgart nicht geben“, so Winfried Mack. 

„Baden-Württemberg sollte sich nicht selbst zerlegen“, sagte Winfried Mack weiter. Zwar habe die Automobilindustrie im Abgasbereich nicht alles richtig gemacht. Dies dürfe aber kein Grund werden, um diese zu zerstören. „Bei uns im Land werden die modernsten und innovativsten Fahrzeuge gebaut. Das muss auch so bleiben. Dadurch wird auch die Luftqualität in den Städten immer besser.“

Seitens derer, die eine ideologisch motivierte „Verkehrswende“ erzwingen wollten, werde auch völlig die soziale Dimension vernachlässigt. Sehr viele seien auf ihr Auto angewiesen und könnten sich nicht einfach auf Knopfdruck ein neues Auto leisten. „Deshalb sind Fahrverbote im Sinne einer Gesamtverantwortung für das Land und seine Bürgerinnen und Bürger höchst fraglich und müssen einer Neubewertung unterzogen werden, wie es auch die IG Metall in Baden-Württemberg fordere.“