Presse
27.03.2019, 11:38 Uhr
Winfried Mack: Der Arbeitsmarkt im Ostalbkreis boomt
„Wirtschafts- und Arbeitsmarkt präsentieren sich in Baden-Württemberg und in Ostwürttemberg sehr robust, aber das Land muss sich darauf vorbereiten, dass auch schwierige Zeiten kommen“, erklärte Landtagsabgeordneter Winfried Mack.

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes waren 2018 jahresdurchschnittlich 6,34 Millionen Personen in Baden-Württemberg erwerbstätig, so viele Menschen wie nie zuvor. Verglichen mit dem Vorjahr waren dies 82.700 Erwerbstätige mehr, was einem Zuwachs von 1,3% entsprach. „In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Erwerbstätigen in unserem Land kontinuierlich gestiegen. Vor 5 Jahren gab es zum Vergleich 6.02 Millionen Menschen in Arbeit“, teilte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Winfried Mack mit.

„Dieser historische Rekord zeigt: Unsere Wirtschaft und auch unser Arbeitsmarkt präsentieren sich äußerst erfolgreich. Unsere Unternehmen sind hervorragend aufgestellt und sorgen für Beschäftigung im Land“, so Landtagsabgeordneter Winfried Mack. Diese Zahlen spiegeln sich auch in den Bezirken Aalen, Ellwangen und Bopfingen der Arbeitsagentur wider.

Erfreut zeigt sich Winfried Mack über die Zahlen der letzten 5 Jahre. Dabei sind die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse im Bezirk Aalen um 8,5 % (plus 4.311 Arbeitsplätze), im Bezirk Ellwangen um 15,2 % (plus 2.365 Arbeitsplätze) und im Bezirk Bopfingen um 14,3 % (plus 833 Arbeitsplätze) gestiegen.

Der Aalener Landtagsabgeordnete hob besonders hervor, dass sozialversicherungspflichtige und reguläre Beschäftigung auf dem Vormarsch seien. Der überdurchschnittliche Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Baden-Württemberg mit plus 2,1 Prozent bestätige auch 2018 die seit Jahren anhaltende Entwicklung, dass reguläre Beschäftigungsverhältnisse stärker zunehmen als die Erwerbstätigkeit insgesamt mit plus 1,3 Prozent, so Mack weiter.

Jetzt gehe es darum, die Widerstandskräfte der Wirtschaft zu stärken, deshalb sei die Rolle von Forschung und Entwicklung, Innovation, Bildung und Infrastruktur zentral. „Das Land lebt davon, dass wir in Baden-Württemberg die Forschung und Entwicklung auf 5 % des Bruttoinlandsprodukts gebracht haben. Dies muss aber noch weiter gesteigert werden“, erklärte Winfried Mack.

Obwohl der Arbeitsmarkt boomt, haben 15 % der jungen Erwachsenen keinen Berufsabschluss. „Wer keine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen kann, trägt heute ein hohes Risiko, von Arbeitslosigkeit oder prekären Beschäftigungsverhältnissen betroffen zu sein. Junge Menschen brauchen die bestmögliche Bildung und Ausbildung, denn unsere Gesellschaft ist auf hochqualifizierte Fachkräfte angewiesen“, unterstrich Winfried Mack. Deshalb sei die Stärkung der Weiterbildung das Gebot der Stunde.