Winfried Mack MdL, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, und Claus Paal MdL, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion:

„Mit den Mitteln von Porsche wollen wir eine Stiftung ‚Klimaschutz BW - Baden-Württemberg wird klimaneutral‘ gründen“

„Mit den Mitteln von Porsche in Höhe von 535 Millionen Euro soll eine Stiftung gegründet werden.“ Dies fordern Winfried Mack MdL, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender und  Claus Paal MdL, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Diese Stiftung soll nach dem Vorbild der Baden-Württemberg Stiftung geschaffen werden. „Damit wollen wir unser Land dauerhaft zum Spitzenreiter bei Forschung und Innovation in Sachen Klimaschutz machen“, erklärte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Winfried Mack. 

„Klimaschutz darf keine Symbolpolitik sein. Klimaschutz ist konkret und wir wollen, dass Baden-Württemberg voranschreitet“, sagte Claus Paal, der bereits im April 2019 die Einrichtung dieser Klimaschutzstiftung BW vorgeschlagen hat. Weiter führt er aus: „Mit den Mitteln aus der Porsche-Strafzahlung hätte diese Stiftung jetzt einen stabilen Grundstock und die Mittel würden nachhaltig in die Zukunft des Landes und seiner Bürger investiert. Die Stiftung ist im Übrigen auch als Teil der Baden-Württemberg Stiftung denkbar.“

Die Gründung einer Stiftung ‚Klimaschutz Baden-Württemberg - Baden-Württemberg wird klimaneutral‘ soll durch Investitionen zur CO2-Reduzierung in Baden-Württemberg den CO2-Ausstoß der Landesverwaltung vollständig kompensieren. Dafür würde das Land entsprechend der Emissionen, die beim Betrieb von Gebäuden, Fahrzeugen und bei Dienstreisen in der Landesverwaltung und allen landeseigenen Betrieben und Institutionen entstehen, zusätzliche Kompensationszahlungen entsprechend dem entstandenen C02 in die Stiftung einzahlen. Die Stiftungsmittel würden sich somit kontinuierlich vermehren.

Aus den Erträgen der Stiftung sollen Klimaschutzinvestitionen in Aufforstungen, Renaturierungen, erneuerbare Energien, emmissionsfreie Mobilität, Wasserstofftantriebe, Batterieantriebe und weitere Technologien getätigt werden. Dies soll vorzugsweise in Baden-Württemberg geschehen, kann aber auch darüber hinaus ausgeweitet werden.

Dieses Stiftungsmodell wäre zudem ausbaufähig: Privatpersonen, Kommunen, Städte, Landkreise, Unternehmen und andere Einrichtungen könnten durch Kompensationszahlungen an die Stiftung ebenfalls CO2-Neutralität erreichen.

Das Land würde mit gutem Beispiel vorangehen und sehr schnell messbare Erfolge nachweisen können. Kommunen und Unternehmen könnten mitziehen. Baden-Württemberg würde eine bundesweite Vorreiterrolle einnehmen, indem wir im Land entstandenes CO2 auch hier kompensieren und die Investitionen im Land behalten - zum Wohle unserer Klimabilanz, unserer Bürgerinnen und Bürger, aber auch unserer Unternehmen im Bereich Umweltschutztechnik.

„Das Land Baden-Württemberg ist deshalb so stark, weil wir 5 Prozent unseres BIP für Forschung und Entwicklung investieren. Mit dieser Stiftung können wir diesen Anteil weiter ausbauen, unsere Lebensgrundlagen nachhaltig sichern und neue Arbeitsplätze schaffen“, erklärte Winfried Mack abschließend.

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