Die Zukunft mit Erfahrung gestalten

Winfried Mack seit 20 Jahren im Landtag

Winfried Mack bei einer Rede im Landtag (Foto: Jana Hartnigk)
Winfried Mack bei einer Rede im Landtag (Foto: Jana Hartnigk)
Seit Mai 2001 vertritt Winfried Mack den Wahlkreis Aalen als direkt gewählter Landtagsabgeordneter im Landtag. „Seit 20 Jahren darf ich mich für die Bürgerinnen und Bürger, die Kommunen, die Unternehmen und die ganze Region in Stuttgart einzusetzen. Das ist mein Traumberuf und ich bin dankbar, dass mir die Wählerinnen und Wähler auch bei dieser Landtagswahl ihr Vertrauen geschenkt haben“, so Winfried Mack, der mit Freude der neuen Legislaturperiode entgegenblickt.

Schon seit Beginn seiner Amtszeit liegt Mack die Weiterentwicklung der Hochschule Aalen am Herzen, denn „sie ist der Garant für zukunftssichere Arbeitsplätze in Ostwürttemberg.“ Daher habe er die Entwicklung der Hochschule immer im Blick und setzte sich sehr für die Erweiterung mit dem Campusteil Burren ein. „Ein bisschen stolz darf ich schon sein, denn das Innovationszentrum würde es ohne mich nicht so geben“, freut sich der Abgeordnete. „Das war damals ein verrückter Termin im Landwirtschaftsministerium. Rektor Gerhard Schneider wusste nicht so genau, warum wir jetzt dort sind und nicht im Wissenschaftsministerium“, erinnert sich Mack an die Entstehung des InnoZ. Durch Fördergelder sei es dann gelungen, dieses Projekt zu verwirklichen. Über 200 Existenzgründungen wurden so in den letzten 5 Jahren möglich. „Das freut mich wirklich sehr! Ich setze mich auch dafür ein, dass die Hochschule weiter wächst und so ihre Rolle als forschungsstärkste Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg stärkt. Das ist ein Gewinn für die ganze Region.“ Denn die gute Entwicklung der großen Unternehmen wie Zeiss, aber auch der vielen innovativen Mittelständler, hänge vom Fachkräftenachwuchs ab.

Neben der Sicherung der Arbeitsplätze ist Winfried Mack die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger sehr wichtig – gerade auch im ländlichen Raum. „Ich freue mich über jede Landesstraße, die saniert wird, denn nur gut ausgebaute Straßen sorgen für eine sichere Fahrt – auch mit dem Bus. Gleichzeitig brauchen wir Ortsumfahrungen, dort wo der Verkehr sehr stark zugenommen hat, wie z.B. in Aalen-Ebnat oder entlang der L1060 bei Zöbingen, Röhlingen und Eggenrot.“ Eine große Aufgabe sei jetzt der systematische Ausbau alltagstauglicher Radwege.

Besonders setzt sich Mack für den Ausbau der Bahnstrecken im Wahlkreis und eine bessere Taktung der Fahrtzeiten ein: „Gerade für die Pendlerinnen und Pendler – ob nach Stuttgart oder Oberkochen/Ulm – brauchen wir elektrifizierte und passend ausgebaute Bahnstrecken. Schon jetzt gibt es mit dem Halbstundentakt auf der Remsbahn deutliche Verbessungen. Für die Obere Jagstbahn zwischen Goldshöfe und Crailsheim und die Brenzbahn konnten Roderich Kiesewetter und ich gerade die Voranmeldung für den Ausbau beim Bund erreichen – so haben wir alle Bahnstecken im Blick“, erklärt Mack, der selbst am liebsten mit der Bahn unterwegs ist. Beim Ausbau des Radwegenetzes müsse vernetzter gedacht werden. „Ein Radweg darf nicht plötzlich enden. Hier müssen wir schneller Lösungen finden und auch flächenschonend die Feldwege besser einbinden, wo dies möglich ist.“

In den kommenden Jahren hat für Winfried Mack die Erreichung der Pariser Klimaschutzziele oberste Priorität. Hier spielt die Mobilität natürlich auch eine entscheidende Rolle. „Im Landtag habe ich hierzu bereits mehrere Reden zu diesem Thema gehalten. Mit Technologien aus Baden-Württemberg können wir auch die globalen Klimaschutzziele erreichen.“ Daher setzt sich der Landtagsabgeordnete für die schnelle Zulassung und Förderung der Synthetischen Kraftstoffe ein, denn „75 % der Autos, die heute auf der Straße sind, fahren auch 2030 noch. Daher müssen wir bei der Tankfüllung ansetzen und nicht den Verbrenner verteufeln. Mit Synthetischen Kraftstoffen, die in den Sonnenwüsten produziert werden, können wir weiterhin das Autoland bleiben und gleichzeitig klimaneutral fahren“, betont Winfried Mack.

Auch die Klimaschutzstiftung BW ist für ihn ein Erfolgsmodell für ganz Deutschland. Kompensation darf nur ein Zwischenschritt sein, bis wir durch Substitution und Reduzierung klimaneutral werden können. „Aber mit Kompensation kann Baden-Württemberg schon 2026 klimaneutral sein – das wäre doch ein sinnvolles und wichtiges Ziel!“

Plastikvermeidung ist für Winfried Mack ebenfalls eine Zukunftsaufgabe und auch hier setzt er auf die Technologien aus dem Ländle: „Die Bioökonomie wurde quasi auf der Ostalb erfunden. Durch Pflanzenfaserstoffe kann das klassische Plastik verschwinden und so entstehen z.B. kompostierbare Verpackungen. Auch Mikroplastik in Hygieneartikeln und Kosmetika wird durch die Bioökonomie überflüssig,“ so Mack.  

Der Landtagsabgeordnete blickt daher auf viele entscheidende Aufgaben und Weichenstellungen in den nächsten 5 Jahren. „Jetzt müssen wir mit Impfen und hilfsweise Testen die Pandemie besiegen. Durch Corona werden die Chancen neu verteilt. Hier will ich mit meiner Erfahrung dafür sorgen, dass die Ostalb weiterhin das Zukunftslabor bleibt – mit zukunftssichern Arbeitsplätzen und auch mit einem größeren Fokus auf soziale Themen.“ Beispielsweise könne durch Landesprogramme zur Innenentwicklung mehr bezahlbarer Wohnraum entstehen. „Auch für die Wiederbelebung der Innenstädte und der Kunst und Kultur werde ich mich stark machen. Die Menschen vermissen den Theater- und Konzertbesuch und das gemütliche Sitzen im Café oder Gasthaus. Wir werden neue Konzepte für die Innenstädte brauchen, aber ich bin mir sicher: sie werden wieder aufblühen“, so Winfried Mack

 

 

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