Gespräch zur Situation von Bopfingen nach Magna-Entscheidung

Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut MdL: „Wir unterstützen unsere Unternehmen und Standorte nach Kräften“

Zur Situation von Bopfingen nach der negativen Entscheidung der Firma Magna, ihr Werk in Bopfingen zu schließen, hat Landtagsabgeordneter Winfried Mack ein Gespräch mit der baden-württembergischen Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut organisiert (am Dienstag per Telefonkonferenz), an dem neben Bürgermeister Dr. Gunter Bühler auch Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter und Landrat Dr. Joachim Bläse teilnahmen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut wies auf die vielfältigen Angebote des Landes hin. Neben der Städtebauförderung sei dies auch das geplante branchenoffene einzelbetriebliche Investitions- und Innovationsförderprogramm Invest BW. „Wir unterstützen unsere Unternehmen und Standorte nach Kräften. Mit Invest BW möchten wir eine starke konjunkturelle Hebelwirkung erzielen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen in Baden-Württemberg nachhaltig stärken“, so die Wirtschaftsministerin. Konkrete Ansätze wurden in dieser Runde andiskutiert, die von den Beteiligten jetzt weiterverfolgt werden. 


Landrat Dr. Bläse und Bürgermeister Dr. Bühler wollen für die Region Bopfingen eine Strukturanalyse vornehmen und einen strategischen Strukturprozess anstoßen. Es gehe darum, die Region, die von mehreren Strukturkrisen geplagt wurde, zukunftsfähig aufzustellen. Hierzu sollen die Nachbarkommunen eingebunden werden.

Die Abgeordneten Roderich Kiesewetter und Winfried Mack wollen diesen Prozess unterstützen und begleiten. Sie fordern auch, das Linienfindungsverfahren zur B29n schnell weiterzubringen. Außerdem werden sich die Abgeordneten an das Regierungspräsidium Stuttgart wenden mit der Bitte, das Planfeststellungsverfahren zum dreistreifigen Ausbau der Röttinger Höhe endlich abzuschließen.

 

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