„Es geht um die Zukunft der Wirtschaft und Sicherheit der Arbeitsplätze in Ostwürttemberg“

Ostalbkreis

Winfried Mack: Aussagen von Ministerin Gönner sind deutlich

Landtagsabgeordneter Winfried Mack begrüßte das Schreiben von Ministerin Tanja Gönner an Georg Brunnhuber. Dieses sei klar formuliert. Mack forderte alle auf, „für unsere wirtschaftsstarke Region Ostwürttemberg zu kämpfen“.

Außerdem forderte er die DB AG auf, endlich mit einer Zunge zu sprechen. Wir im Land zweifeln aber letztlich nicht daran, dass die Bahn ein seriöser und verlässlicher Partner ist“, sagte Winfried Mack. Auch das Hin und Her von unterschiedlichen Bahn-Vertretern zur Fernverkehrsverbindung Stuttgart – Aalen – Nürnberg in den letzten Tagen werde sich in Wohlgefallen auflösen.

Unzutreffend sei die Äußerung eines in der Schwäbischen Post vom 21. Oktober zitierten Bahnsprechers, das Land wolle eine direkte Regionalverbindung von Aalen zur Gäubahn ausschreiben. „Diese Absicht gab es nie.“ Daran sehe man, dass der Sprecher nicht richtig orientiert gewesen sei.

Das Dementi von Werner Klingberg in der Schwäbischen Post von heute spreche für sich. Die Quelle, aus der diese Behauptungen hervorgegangen seien, hätte sich jetzt als völlig unzuverlässig und von Boshaftigkeit getränkt herausgestellt.

Winfried Mack sagte zur bestehenden IC-Verbindung und zu den Aussagen von Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, die Landesregierung werde sich bei der Bahn dafür einsetzen, die Verbindung vor allem im Hinblick auf die Fertigstellung der Schnellbahntrasse Nürnberg – Leipzig im Jahr 2017 zu stärken. Diese Zusage habe er. Diese IC-Verbindung sei allerdings noch nie im Stundentakt betrieben worden. Ein solcher Takt sei vor allem ab 2017 sinnvoll. Genauso kämpfe er mit Hilsenbek für eine IC-Abendverbindung von Montag bis Donnerstag. Am Freitag und Sonntag bestehe diese bereits.

Abschließend machte Winfried Mack noch einmal deutlich, warum der Kampf für eine leistungsfähige Fernverkehrsverbindung von Stuttgart nach Nürnberg und damit der Einsatz für den ICE Zürich – Nürnberg ab 2020 so wichtig sei: “Wir brauchen eine solche Fernverkehrsverbindung, um in Nürnberg Richtung Berlin, in Zürich Richtung Gotthard und Mailand und in Stuttgart in alle Richtungen einen optimalen Anschluss zu finden.
 

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