Weiterbildung ist das Gebot der Stunde!

Elmar Zillert und Winfried Mack machen auf Weiterbildungsoffensive der Arbeitsverwaltung aufmerksam

Landtagsabgeordneter Winfried Mack und der Leiter der Agentur für Arbeit in Aalen, Elmar Zillert, weisen anlässlich eines Arbeitsmarktgesprächs auf die Notwendigkeit der beruflichen Weiterbildung in den Zeiten des sich ändernden Arbeitsmarktes hin. „Jetzt ist die richtige Zeit, sich durch die Agentur für Arbeit beraten zu lassen und die vielfältigen beruflichen Qualifizierungsangebote zu nutzen“, so Elmar Zillert.

Winfried Mack erklärt, wir stünden mitten im Strukturwandel und mitten in einer weltumspannenden Pandemie. Wie groß die Verwerfungen auf den Weltmärkten seien, könne niemand abschätzen. „Deshalb muss sich jeder wappnen, die Zeit nutzen und seine Fähigkeiten verbreitern.“ Weiterbildung sei das Gebot der Stunde.

 


Elmar Zillert weist darauf hin, dass derzeit 39% der Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Ostalbkreis von Kurzarbeit betroffen seien. Diesem Personenkreis empfehle er dringend, diese freie Zeit für eine Investition in die eigene berufliche Zukunft zu nutzen und ihre Kenntnisse und Fertigkeiten den Erfordernissen des zukünftigen Arbeitsmarktes anzupassen. Auch für den Personenkreis ohne abgeschlossene Berufsausbildung bietet sich die Chance, wie z. B.  durch anschlussfähige modulare Teilqualifizierungen, einen Berufsabschluss nachzuholen. „Die Beschäftigungsmöglichkeiten für Personen ohne eine abgeschlossene Ausbildung gehen immer mehr zurück. Bei 80% der Stellenangebote werden Fachkräfte und Personen mit höherer Qualifikationen gesucht. Wer jetzt die Chance nicht ergreift, läuft Gefahr, zukünftig beruflich abgehängt und arbeitslos zu werden“, wird Zillert deutlich.

 

Winfried Mack macht auch die steigende Jugendarbeitslosigkeit große Sorgen, die sich binnen Jahresfrist fast verdoppelt habe. „Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass möglichst alle eine Berufsausbildung anstreben. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels dürfen wir keinen einzigen Jugendlichen auf dem Weg ins Berufsleben verlieren.“  Auch andere junge Erwachsene mit Ausbildung müssten sich dringend weiterbilden, um den Veränderungen am Arbeitsmarkt gerecht zu werden.

 

Winfried Mack bedankt sich ausdrücklich bei den Betrieben im Ostalbkreis für die nach wie vor hohe Ausbildungsbereitschaft. Er bittet, jetzt in Zeiten der Pandemie die Ausbildungsangebote nicht zu reduzieren.

 

Nach oben