Bedauern und Respekt für den Rückzug von Annegret Kramp-Karrenbauer

Bild: CDU/Laurence Chaperon
Bild: CDU/Laurence Chaperon
Ich bedaure den angekündigten Rückzug Annegret Kramp-Karrenbauers vom Amt der CDU-Parteivorsitzenden. Ihre Entscheidung verdient zugleich tiefen Respekt. Ausschlaggebend dürften die – auch innerparteilichen -Turbulenzen in Thüringen in den vergangenen Tagen gewesen sein. Für sie trug Kramp-Karrenbauer keine Verantwortung. Sie sind Folge des störrischen Verhaltens von Ramelow, ohne Mehrheit in die Wahl des Ministerpräsidenten zu gehen, der demokratiewidrigen Winkelzüge der AfD im thüringischen Landtag, aber auch des zumindest fahrlässigen und unprofessionellen Verhaltens der FDP.

Die Ankündigung von Annegret Kramp-Karrenbauer, vor ihrem Rückzug den Kanzlerkandidaten-Prozess in der CDU auf den Weg zu bringen, verdient Anerkennung. Es kommt nun darauf an, diesen Prozess ohne innerparteiliche Verwerfungen und im gegenseitigen Respekt zügig und erfolgreich zu bewältigen.

 

 

 

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