Der Breitbandausbau ist die größte Herausforderung!

Winfried Mack informiert sich beim Gemeindebesuch in Jagstzell

Winfried Mack beim Gemeindebesuch in Jagstzell
Winfried Mack beim Gemeindebesuch in Jagstzell
„Viele große Projekte befinden sich derzeit in der Umsetzungsphase!“, so beginnt Raimund Müller, der Bürgermeister der Gemeinde Jagstzell das Gespräch mit dem direkt gewählten Landtagsabgeordneten Winfried Mack, zu dem auch fünf Gemeinderate gekommen sind. Dabei sei das Landessanierungsprogramm ein wahrer Segen und Jagstzell habe bereits den dritten Aufstockungsantrag gestellt, betont Müller. Das lobt Winfried Mack, denn dies sei Zeichen einer funktionierenden Verwaltung. „Jagstzell ins Landessanierungsprogramm zu bekommen war ein sehr wichtiger Schritt. Hier ist besonders mit „Jagst erleben!“ etwas Tolles entstanden, das die ganze Gemeinde aufwertet.“, freut sich der Abgeordnete.

Als nächstes steht der Umzug der Verwaltung in die Alte Schule an. Ergebnisoffen werde dann geprüft ob das Rathaus saniert werden könne oder ob ein Neubau sinnvoller sei, berichtet der Bürgermeister. In Jagstzell soll eine neue Dorfmitte entstehen, dafür wird die Alte Mälzerei abgerissen und die Hoffnung der Gemeinde ist, dass ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) entstehen kann. Die Gespräche mit einem Investor liefen gerade ebenso Gespräche mit neuen Pächtern für das Gasthaus Rößle, so Raimund Müller. „Eine Gemeinde ist als Wohnort dann attraktiv, wenn es vor Ort eine gute medizinische Versorgung gibt.“, deshalb begrüße Mack die Bemühungen um ein MVZ.

„Die größte Herausforderung für Jagstzell ist der Breitbandausbau.“, da ist sich der Bürgermeister sicher. Die ganze Maßnahme um die „weißen Flecken“ ohne Internetanschluss zu erschließen, koste 8,5 Millionen Euro. Derzeit liegt der Zuschuss von Bund und Land bei 90 %, aber bei der Gemeinde würden dennoch 1,5 Millionen Euro „hängen bleiben“. „Das können wir als kleine Gemeinde nicht stemmen. Wir müssten alle anderen Projekte um mindestens drei Jahre verschieben.“, bedauert Müller. Er sei aber bereits mit Winfried Mack im zuständigen Ministerium gewesen. „Breitband ist die zentrale Infrastruktur der Zukunft! Hier setze ich mich weiter ein, um eine tragfähige Lösung für Jagstzell zu finden.“, so Mack. Bei der Diskussion mit den Gemeinderäten zur Digitalisierung an Schulen und bei Behörden konnte Mack von den aktuellen Entwicklungen zur Digitalen Bildungsplattform und Planungen für das nächste Schuljahr berichten.

 

Die Nachfrage nach Bauplätzen in Jagstzell ist groß und die großen Investitionen bei Varta werden auch positiv für Jagstzell sein. Gerade werde ein neues Baugebiet in der Innenentwicklung erschlossen, so Müller. „Das wäre ohne die Mittel aus dem Landessanierungsprogramm nicht möglich. Ein Baugebiet auf der grünen Wiese ist viel günstiger und einfacher zu erschließen.“ berichtet der Bürgermeister über die aktuellen Planungen zum neuen Baugebiet „Wohnen an der Jagstaue.   

 

Zum Schluss brachte der Abgeordnete noch zwei gute Nachrichten mit, denn die Zuweisungen an die Gemeinden werden nicht gekürzt und um die Liquidität vor Ort zu sichern, auch sofort ausgezahlt. „Das gibt uns Planungssicherheit!“, freut sich Raimund Müller. Die zweite gute Nachricht betrifft die Planungen beim Bahnverkehr. „Ich setze mich dafür ein, dass der IRE von Karlsruhe nach Aalen bis Crailsheim verlängert wird und in Jagstzell auf jeden Fall halten wird.“, verspricht Winfried Mack. Mit der Vorstellung des Deutschlandtakts kommen weitere gute Nachrichten, denn hier stecke das Optimum für unsere Region drin. Mack habe schon früher gesagt, mit nur einmal Umsteigen könne man von Jagstzell nach Paris fahren, erinnert sich der Bürgermeister. „Bald können wir mit einem Stopp und dann in nur vier Stunden nach Berlin fahren!“, wirft der Abgeordnete einen Blick in die Zukunft.

 

 

  

 

 

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