Virtueller Weihnachtsbesuch bei Maltesern und Johannitern

Roderich Kiesewetter und Winfried Mack loben die Hilfsdienste

Weihnachtsbesuch der Abgeordneten Winfried Mack und Roderich Kiesewetter bei den Maltesern und Johannitern. (Die Gespräche fanden getrennt statt, das Bild wurde entsprechend bearbeitet.)
Weihnachtsbesuch der Abgeordneten Winfried Mack und Roderich Kiesewetter bei den Maltesern und Johannitern. (Die Gespräche fanden getrennt statt, das Bild wurde entsprechend bearbeitet.)
Das traditionelle Weihnachtsgespräch der CDU-Abgeordneten Roderich Kiesewetter und Winfried Mack mit den Hilfsdiensten fand in diesem Jahr virtuell statt. In Gesprächen mit den Maltesern und den Johannitern wollten die Abgeordneten wissen, wie sie auf Landes- und Bundesebene deren sehr wichtige Arbeit unterstützen können.

Zuerst richteten Mack und Kiesewetter ihren Dank an alle Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich bei den Hilfsdiensten in den unterschiedlichsten Bereichen engagieren. „Ohne diesen Einsatz wäre ein soziales Miteinander nicht möglich! Unsere Hilfsdienste leisten immer sehr viel, aber was sie in diesem Jahr gestemmt haben, ist enorm“, betonen die Abgeordneten. Ob in der Pflege, bei den Corona-Tests oder beim Rettungsdienst – alle Dienste seien von den Schutzmaßnahmen betroffen und die Arbeit werde dadurch erschwert. „Ihr Dienst ist von unschätzbarem Wert. Wichtig ist aber, dass wir alle wertschätzen, was sie leisten“, appellieren Kiesewetter und Mack.

Hier hakt Heiko Born, der Bezirksgeschäftsführer der Malteser, gleich ein: „Die noch im Frühjahr spürbare Wertschätzung hat stark nachgelassen. Vielen Pflege- und Rettungskräften wird der verdiente Respekt nicht mehr entgegengebracht. Schlimmer noch, mache müssen sich von Corona-Leugnern sogar anfeinden lassen.“ Gleichzeitig lobt Born die Bereitschaft aller Mitarbeiter schnell und unkompliziert einzuspringen. Der Schutz der Mitarbeiter und die Ausstattung mit Schutzkleidung und FFP2-Masken, habe für Malteser und Johanniter oberste Priorität, bestätigen Heiko Born und Oliver Cosalter, Regionalvorstand der Johanniter. 


Oliver Cosalter berichtet von schwierigen Zeiten für die Johanniter: „Wir wurden schwer gebeutelt. Vom Lockdown waren beispielsweise die Fahrdienste und die Kita-Verpflegung betroffen und bis die Rettungsschirme gegriffen haben, hat es gedauert.“ Die Strukturen müssten gesichert werden, denn nach diesem Lockdown, müsse alles wieder sofort einsatzfähig sein.

Der Landtagsabgeordnete Winfried Mack lobt die Hilfsdienste für ihren Einsatz bei den Schnelltests und hofft darauf, dass es für die Alten- und Pflegeheime endlich eine sicherere Teststrategie gibt: „Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf! Wir müssen die Schwächsten viel besser schützen.“

Für Bernd Schiele, den Aalener Stadtbeauftragten der Malteser, stehen jetzt die Vorbereitungen für das Kreisimpfzentrum in der Ulrich-Pfeifle-Halle und die Mobilen Impfteams im Vordergrund. Großes Lob gab es für die Vorbereitungen und die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts. „Der gemeinsame Einsatz im Kreisimpfzentrum ist für die Malteser selbstverständlich. Wir wollen helfen und gemeinsam mit allen Hilfsorganisationen können wir diese nationale Aufgabe schaffen!“, betont Schiele.

Zweitkandidatin Heike Brucker ist es wichtig, dass die Erste-Hilfe nicht vergessen wird. Malteser und Johanniter bieten wichtige Erste-Hilfe-Kurse, die beruflich oder für den Führerschein erforderlich sind, auch derzeit an. Eine Auffrischung, gerade auch für Eltern mit Kleinkindern, könnte auch als Online-Kurs angeboten werden, regt Heike Brucker an.

Sorgen machen sich alle Gesprächsteilnehmer über die fehlenden sozialen Kontakte. Roderich Kiesewetter und Winfried Mack hatten die Postkartenaktion „Ich denk an dich“ vor Weihnachten gestartet und aufgerufen all denen eine Karte zu schreiben, die man dieses Weihnachten nicht besuchen kann. Malteser und Johanniter berichten, dass der soziale Kontakt bei vielen Diensten wie „Essen auf Rädern“ oder auch der ambulanten Pflege eine wichtige Rolle spielt und gerade stark eingeschränkt sei. Hier wünscht sich Winfried Mack wieder Quartiersstrukturen, „wo jeder weiß, wie es dem anderen geht.“

Markus Taglieber, der Ehrenamtsbeauftragte der Johanniter, berichtet dass Corona auch Spuren bei den Ehrenamtlichen hinterlassen wird. „Viele Dienste, wie der Sanitätsdienst bei Konzerten und Sportveranstaltungen entfallen. Unsere Ehrenamtlichen helfen stattdessen nun bei der Bewältigung der Krise. Zum Beispiel als Unterstützung des Landratsamtes bei der Durchführung von PCR-Tests oder als personelle Verstärkung bei der Kontaktnachverfolgung bei der Corona-Hotline. Ergänzend wurde an den Weihnachtstagen rein ehrenamtlich nahezu 2.000 Schnelltests durchgeführt und ausgewertet“, so Taglieber.

Der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter konnte berichten, dass die Erhöhung der Ehrenamtspauschale gerade beschlossen wurde. So steigt diese zum 1. Januar 2021 von 720 auf 840 Euro jährlich. Bis zu dieser Höhe bleibt die pauschale Erstattung für finanzielle Aufwendungen ehrenamtlich Engagierter steuerfrei. „Das ist ein wichtiges Zeichen. Wir brauchen unsere Ehrenamtlichen – jetzt und in Zukunft“, erklären Winfried Mack und Roderich Kiesewetter.


 

 

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