Weihnachtsgespräche mit der Polizei in Aalen und Ellwangen

Großes Lob der Abgeordneten Roderich Kiesewetter und Winfried Mack

Die Weihnachtsgespräche der CDU-Abgeordneten Roderich Kiesewetter und Winfried Mack mit den Polizeirevieren Aalen und Ellwangen zeigen, die Polizei kommt mit der Corona-Situation sehr gut zurecht. Traditionell wollen die Abgeordneten wissen, wie sie die Polizei auf Landes- und Bundesebene unterstützen können. Im telefonischen Gespräch mit Hans Buchinger, dem Revierleiter in Aalen und Stephan Schlotz, dem Revierleiter in Ellwangen, ging es neben Corona um die Themen Personal, Ausstattung und Gewalt gegen die Einsatzkräfte. 

Der Dank an alle Polizeibeamtinnen und -beamten ist Winfried Mack und Roderich Kiesewetter besonders wichtig. „Die letzten Monate haben gezeigt, dass der Bevölkerungsschutz funktioniert. Die Einsatzkräfte konnten sich nicht wegducken oder zu Hause bleiben, sie sind immer im Einsatz. Dafür verdienen sie unseren absoluten Respekt!“, betonen die Abgeordneten und dem schließt sich der Ellwanger Oberbürgermeister Michael Dambacher an, der ebenfalls am Gespräch teilnahm.

Der Aalener Polizeichef Buchinger berichtet, dass eine zusätzliche Corona-Streife im Einsatz sei, aber nur wenige Unbelehrbare angetroffen werden. „Eine Belehrung reicht meist, damit die Masken aufgesetzt oder der Abstand eingehalten wird. Nur für wenige Quertreiber gibt es tatsächlich eine Anzeige“, so Buchinger. „Bei den notwenigen Corona-Kontrollen gehen die Einsatzkräfte sensibel vor. Das ist sehr wichtig für die Akzeptanz“, so der Landtagsabgeordnete Winfried Mack.

In Ellwangen führte nur die Quarantäne in der Landeserstaufnahme zu einem zusätzlichen Personalbedarf, berichtet Schlotz. Der Ellwanger Polizeichef sieht auch die Demokratie nicht in Gefahr: „Wir haben eine wehrhafte Demokratie, die auch gegen das Virus gut funktioniert.“

Wie sich der Rentenbeginn der geburtenreichen Jahrgänge auf die Personalsituation auswirke, möchte der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter wissen. In Aalen und Ellwangen ist man über die freiwillige Lebensarbeitszeitverlängerung der Kollegen sehr froh. „Wir wachsen im Stamm, aber wir brauchen derzeit die Verlängerung dringend“, berichtet Buchinger.

Stephan Schlotz sieht in der Gewalt gegen die Polizei einen Dauerbrenner: „Leider ist der Polizeibezirk Ellwangen im baden-württembergischen Vergleich auf einem oberen Platz. Gerade bei Festnahmen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss oder die aufgrund Gewalt erfolgen, werden immer wieder Beamte verletzt.“ In den letzten Monaten gab es vermehrt Drogenvorfälle im Straßenverkehr, erzählt Hans Buchinger. Der direkte Kontakt in solchen Fällen sei immer ein Risiko, durch Corona verstärkt sich dies noch. Dass die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten trotzdem vermehrt Anhaltekontrollen durchführen, spricht für ihren Einsatzwillen, trotz Corona.

„Wir wissen zu schätzen, dass das Land uns sehr gut ausstattet“, loben beide Polizeichefs. Positiv sei auch das gute Betriebsklima unter den Kolleginnen und Kollegen. 

 

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