Innovationskraft steigern, damit zukunftsfähige Arbeitsplätze entstehen

Über das Programm „Invest BW“ erhalten zwei Betriebe aus Ellwangen eine Innovationsförderung

Die Firma Kircherer in Ellwangen profitiert mit einer Million Euro von der ersten Vergaberunde des Innovations- und Investitionsprogramms
Die Firma Kircherer in Ellwangen profitiert mit einer Million Euro von der ersten Vergaberunde des Innovations- und Investitionsprogramms "Invest BW"
Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium hat kürzlich das Innovations- und Investitionsprogramm „Invest BW“ gestartet. Es soll mithelfen, die Wirtschaft nach Corona wieder anzukurbeln, wettbewerbsfähiger zu machen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Wie Landtagsabgeordneter Winfried Mack hervorhebt, bekommen jetzt – schon in der ersten Vergaberunde – zwei mittelständische Firmen aus Ellwangen eine Innovationsförderung. Dies habe der Wirtschaftsausschuss des Landtags am Montag gebilligt.

Die Firma Kicherer wird ein weiteres Stahlcenter bauen. Sie wird dabei die Stahlverarbeitung auf das höchste technologische Niveau ausrichten und auch KI (künstliche Intelligenz) zum Einsatz bringen, wie Winfried Mack erläutert. Damit werde die Möglichkeit geschaffen, neue Märkte in Deutschland zu erschließen. Das Unternehmen wird dafür mit 1 Million Euro vom Land gefördert.

Auch das Holzunternehmen Aurnhammer in Ellwangen-Eigenzell erhält eine Förderung in Höhe von rund 850.000 Euro. Das Unternehmen wird seine Produktionsverfahren weiter optimieren und sich dabei ressourcenschonender und wettbewerbsfähiger aufstellen. Das Unternehmen kann so auch die steigende Nachfrage im Holzbau bedienen.

Winfried Mack freut sich darüber, dass das Land zwei mittelständischen Firmen aus Ellwangen bei Innovationen und Investitionen unterstützt, womit weitere Arbeitsplätze geschaffen werden. „Diese Investitionstätigkeit in Ellwangen und der ganzen Region unterstreicht die Notwendigkeit, Umfahrungen entlang der L1060 zu bauen. „Die betroffenen Orte müssen entlastet und die Infrastruktur muss ertüchtigt werden.“ Nachdem das Land die L1060 in den Vordringlichen Bedarf aufgenommen habe, sollte bald mit den Planungen begonnen werden.

Die mittelständischen Unternehmen der Region fordert Winfried Mack auf, sich für das Programm „Invest BW“ zu bewerben. Das Programm laufe bis Ende 2021 und ist von der EU-Kommission genehmigt.

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