Roderich Kiesewetter und Winfried Mack bekräftigen: Zielkonzept steht. Danach fährt der ICE Zürich – Stuttgart – Nürnberg über Aalen

Ostalbkreis

„Die Nachricht über den ICE-Anschluss von Aalen und Ellwangen hat offensichtlich einige in der Region überrascht.“ Dies erklärten die Abgeordneten Roderich Kiesewetter und Winfried Mack in einer gemeinsamen Pressemitteilung. In der Tat sei über dieses Thema noch nie in einer breiteren Öffentlichkeit diskutiert worden. Dies sei aus vielen Gründen auch gut so.

„Dieser ICE ist im Zielkonzept zu Stuttgart 21 verankert, mit Haltestellen in Aalen, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen“, bestätigten die beiden Abgeordneten.

Winfried Mack hatte sich auf Landesebene um dieses Thema intensiv gekümmert, nachdem klar war, dass es einen ICE Zürich – Stuttgart – und Nürnberg geben soll. Die endgültige Bestätigung mit den entsprechenden Haltestellen kam erst am Dienstag. „Deshalb ist die Nachricht taufrisch“, so die beiden Abgeordneten.
 

Das Zielkonzept zu Stuttgart 21 ist zwischen dem Land und der DB AG abgestimmt. Es enthält vor allem die Planungen für den Nahverkehr und den Fernverkehr in Baden-Württemberg ab 2020, erläuterten Kiesewetter und Mack. Es sei natürlich „nur“ eine Planung, aber eine sehr detaillierte Planung.

„Wir freuen uns darüber, dass diese Verbindung ab 2020 in das Zielkonzept aufgenommen wurde. Wir werden alles dafür tun, damit diese Planung auch realisiert werden kann“, erklärten Kiesewetter und Mack.

Die ICE-Verbindung mache auch Sinn, um die Anbindung einerseits an Stuttgart 21 und andererseits an die Schnellbahntrasse Nürnberg – Erfurt – Leipzig zu schaffen. Dass die Strecke zwischen Goldshöfe und Crailsheim eingleisig sei, sei kein Hindernis. Auch die Strecke Stuttgart – Singen – Zürich sei in großen Teilen (auch nach einem Ausbau) eingleisig. „Gleichwohl freuen wir uns über die Unterstützung des Landes, was den Ausbau Goldshöfe – Crailsheim anbelangt“, so die Abgeordneten. Das Land habe zugesagt, sich beim Bund dafür einzusetzen, den zweigleisigen Ausbau der Strecke Goldshöfe – Crailsheim in die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans aufzunehmen.

Den Vorwurf der „Propaganda“ aus den Reihen der Grünen und der Linken weisen die Abgeordneten der CDU als völlig haltlos zurück.

 

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