Grün-Rot soll Bildungsplanentwurf aufgeben

„Neustart notwendig“, „Kein Gesinnungslehrplan“

„Die grün-rote Landesregierung muss ihren bisherigen Bildungsplanentwurf aufgeben. Ein Neustart ist notwendig“. Dies fordert der stellvertretende
CDU-Landesvorsitzende Winfried Mack MdL. Gleichzeitig warnte er die Koalition:
“Grün-Rot darf den Bildungsplan nicht zu einem ideologischen Kampfplatz machen“. Stattdessen müsse eine Regierung für Ausgleich sorgen.
 
„Ein Neustart hätte den Vorteil, dass alle interessierten Gruppen angemessen beteiligt werden könnten“, so Winfried Mack. Insbesondere die Kirchen hatten sich über mangelhaftes Gehör beschwert. 
 
„Wieder einmal hat es Grün-Rot nicht geschafft, die Bürgergesellschaft angemessen zu beteiligen. Wie beim Filderdialog und beim Nationalpark zeigt sich auch hier, dass Grün-Rot das nicht kann“, sagte Winfried Mack.
 
Der grün-rote Bildungsplanentwurf sei gerade auch deshalb verfehlt, weil er das Gymnasium zu wenig und die Realschule überhaupt nicht berücksichtige.
 
„Dieser Einheitsbildungsplan ist in Baden-Württemberg nicht mehrheitsfähig“. Wenn der Bildungsplan in den Klassen 5 und 6 bereits 202 „Einstellungen“ verlange, sei er ein Gesinnungslehrplan und damit verfassungswidrig. „In einem freiheitlichen Land sind die Einstellungen der Menschen für den Staat unverfügbar“, so Winfried Mack MdL abschließend.

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