Winfried Mack MdL: Land fördert Quartiersmanagement

Zwei Projekte zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Stadtsanierungsgebieten fördert das Land in Ellwangen und Jagstzell aus einem Sondertopf. Dies teilte Landtagsabgeordneter Winfried Mack mit.

So werde im Sanierungsgebiet „Ellwangen-Mitte 2022“ der Aufbau eines Quartiersmanagements gefördert, so Winfried Mack. Es geht um die Vernetzung und Förderung von Initiativen, damit Menschen und Familien mit erhöhtem Unterstützungsbedarf in ihrem Stadtquartier Hilfe und Heimat finden. Dafür erhält Ellwangen rund 66.000 Euro. 

Ebenso sollen im Sanierungsgebiet „Jagstzell-Ortsmitte“ beziehungsweise im neuen Bereich „Jagst erleben“ generationenübergreifende Aktivitäten gefördert, bürgerschaftliche Netzwerke gestärkt und Kultur- und Sportveranstaltungen gefördert werden, wie Winfried Mack weiter erläuterte. Jagstzell erhalte hierfür 100.000 Euro.

Die Fördermaßnahme ist Teil des nichtinvestiven Städtebauförderungsprogramms 2019 des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Gefördert werden beispielsweise Projekte zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Freizeit, Inklusion von Menschen mit Behinderungen, Teilhabe von älteren Menschen, Integration von Migranten sowie Mobilisierung ehrenamtlichen Engagements. „Wir wollen damit ehrenamtliches Engagement mobilisieren und den Zusammenhalt in den Quartieren stärken“, so Winfried Mack MdL. 

Hintergrundinformation:
Zum Förderprogramm waren Städte und Gemeinden antragsberechtigt. Diese können die Mittel zusammen mit ihrem Eigenanteil weiterbewilligen. Sie tragen in der Regel rund 40 Prozent der Kosten selbst bei. Für ein Sanierungsgebiet können innerhalb von fünf Jahren maximal 100.000 Euro bewilligt werden. Die nichtinvestiven Städtebauprojekte ergänzen die geförderten investiven Maßnahmen einer Kommune. Insgesamt wurden in diesem Jahr von Seiten des Wirtschaftsministeriums 20 Anträge von Städten und Gemeinden bewilligt. In 18 Kommunen im Land werden damit Einzelprojekte in Höhe von insgesamt rund 1 Millionen Euro gefördert.

 

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