Ortsumfahrungen Röhlingen und Zöbingen muss in den nächsten Maßnahmenplan aufgenommen werden

Aufforderung der Abgeordnete Roderich Kiesewetter MdB und Winfried Mack MdL an Verkehrsminister Winfried Hermann

Nachdem sich die Stadt Ellwangen und der Ostalbkreis mit ganz überwiegender Mehrheit für den Bau der Ortsumfahrungen Röhlingen und Zöbingen ausgesprochen haben, fordern die Abgeordneten Roderich Kiesewetter MdB und Winfried Mack MdL Verkehrsminister Winfried Hermann MdL auf, diese Ortsumfahrungen gleichberechtigt und insgesamt den verkehrsgerechten Ausbau der L1060 in den nächsten Maßnahmenplan aufzunehmen.

Die L1060 sei eine zunehmend wichtiger werdende Verkehrsader in Nord-Ost-Württemberg, so die beiden Abgeordneten. Sie habe einen besonders hohen Anteil an LKW‘s, da entlang dieser Landesstraße sehr viele Firmen, teilweise Weltmarktführer, angesiedelt seien. So läge etwa das Gewerbegebiet Ellwangen-Neunstadt an dieser Landesstraße. Die Strecke zwischen Ellwangen und Nördlingen sei für die Investitionen der Varta AG, die vom Bund, unserem Land und Bayern mit 300 Mio. Euro gefördert würden, enorm wichtig. Auch die LKW‘s zum Holzwerk Ladenburger müssten Röhlingen und Zöbingen passieren.


„Gerade in einer Zeit steigender Arbeitslosigkeit muss in die Entwicklung der Zukunftsbereiche im Land investiert werden“, sind sich Roderich Kiesewetter und Winfried Mack einig. Der Mittelbereich Ellwangen, der im Bereich Gewerbeansiedlungen eine oberzentrale Funktion habe, gehöre hier unbedingt dazu.

 

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