Roderich Kiesewetter MdB und Winfried Mack MdL schreiben gemeinsamen Brief an Bundesminister Ramsauer

„B29 – Ausbau wäre Hilfe für Konversion in der Region“

Die Abgeordneten Roderich Kiesewetter und Winfried Mack bitten den Bundesverkehrsminister in ihrem gemeinsamen Brief darum, die Ansichten der grün-roten Landesregierung zur B 29 zu ignorieren und die Ortsumfahrung doch noch in naher Zukunft zu bauen.

„Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat kürzlich eine Priorisierung der baureifen Maßnahmen im Bundesfernstraßenbau vorgenommen. Dabei hat sie die Bewältigung der Konversionsaufgaben im Land nicht berücksichtigt“, schreiben die beiden Abgeordneten an Raumsauer.

In Baden-Württemberg seien von der Auflösung von Bundeswehrstandorten insbesondere die Regionen Sigmaringen/ Hohenzollern, Ellwangen/ Ostwürttemberg und Hardheim/ Odenwald im ländlichen Raum betroffen.

Auch die Landesregierung von Baden-Württemberg forderte vom Bund, er möge die betroffenen Regionen durch Infrastrukturmaßnahmen unterstützen. Zuletzt habe dies auch der für die Konversion federführende Minister Bonde in einer Pressemitteilung erklärt.

Um die Konversion besser zu bewältigen, bitten die Abgeordneten den Bundesminister, in Baden-Württemberg so schnell als möglich mit dem weiteren Ausbau der B29 (Ortsumfahrung Mögglingen) und der B 311 (Ortsumfahrung Unlingen) zu beginnen. „Die B 29 ist die Lebensader von Ostwürttemberg“.

„Wenn der Tunnel Schwäbisch Gmünd im Zuge der B 29 im nächsten Jahr fertig gestellt wird, muss im Anschluss rasch mit der Ortsumfahrung Mögglingen begonnen werden. Nur durch den weiteren Ausbau der B 29 kann die Ortsumfahrung Schwäbisch Gmünd ihre volle Netzwirkung entfalten“, schreiben Kiesewetter und Mack in ihrem Brief.
 

Nach oben