Winfried Mack: „Gäubahnvariante ist Murks. Filder-Dialog ist gescheitert“

Stuttgart

„Die Gäubahnvariante von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) für die Fernverkehrsverbindung Zürich-Nürnberg ist Murks. Der sogenannte „Filder-Dialog“ ist gescheitert. Dies erklärte der stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Winfried Mack MdL.

„Diese Variante darf nicht weiterverfolgt werden. Sonst geben wir einen der zentralen Vorteile des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm auf, nämlich die Verknüpfung aller Verkehrsträger in Stuttgart-Messe/ Flughafen“, sagt Winfried Mack.

„Die Gäubahnvariante funktioniert auch nicht. Der Zug von Singen nach Nürnberg müsste über den Abstellbahnhof Untertürkheim und dessen eingleisige Verbindung zur vierspurigen Strecke zwischen Bad Cannstatt und Waiblingen geführt werden“, so Mack weiter.

„An der Einbiegestelle bei der Haltestelle „Nürnberger Straße“ müssten S-Bahn und der Regionalverkehr gestoppt werden, damit der Fernverkehr ein- und ausbiegen kann. Das ist ein Schildbürgerstreich!“.

CDU-Landesvize Winfried Mack fordert den grünen Teil der Landesregierung auf, endlich das Ergebnis der Volksabstimmung anzuerkennen. Eine umsteigefreie Fernverkehrsverbindung nach Stuttgart Messe/ Flughafen sei Bestandteil der Finanzierungsverträge von Stuttgart 21.

„Mit dem Votum für die Gäubahnvariante ist der sogenannte „Filder-Dialog“ gescheitert. Diese Variante bewegt sich außerhalb des Rahmens, den die Volksabstimmung vorgibt und ist objektiv unmöglich, weil sie nicht funktioniert“, erklärt Mack.
 

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