Mit Technik von der Ostalb: Luft- und Flächendesinfektion bringen mehr Sicherheit
„Die Technik stammt aus der Trinkwasserdesinfektion und jeder weiß, dass die Ansprüche an die Trinkwasserqualität besonders hoch sind“, so Kiener. „Eine hochwirksame Lösung auf mineralischer Basis wird über ein Vernebelungsverfahren so in die Luft abgegeben, dass ein kompletter Raum viren-, bakterien und auch pollenfrei ist und zwar auf allen Flächen und in der Luft“, erklärt der Geschäftsführer. So entstehe ein „Zustand Null“ und jeder kann sich darauf verlassen, dass hier keine Ansteckung möglich ist.
Eine weitere wichtige Anwendung wird durch die Verdunstung des Wirkstoffes über lautlose Luftreiniger erreicht, zur Reduktion der Viren- und Keimlast direkt in der Raumluft. „Dies ist der entscheidende Vorteil und Unterschied gegenüber herkömmlichen HEPA-Luftfiltergeräten“, ergänzt Kiener. „Die Raumluft muss nicht erst durch einen Filter strömen, sondern wird direkt und aktiv von Viren und Schadstoffen befreit und Aerosol-Infektionen wird so vorgebeugt.“
Aber wie funktioniert diese natürliche Desinfektion? Sehr vereinfacht ausgedrückt, dockt die NEAair-Lösung aufgrund von unterschiedlichen elektrischen Ladungen an Viren und Bakterien an und zerstört diese rückstandslos. „Das entscheidende ist, dass wir keine Chemie und keinen Alkohol zur Desinfektion einsetzten. Dass das Verfahren funktioniert und absolut sicher ist, wurde bereits mehrfach zertifiziert“, betont Kiener.
„Unser Produkt wirkt sofort bei Kontakt, egal ob die Viren auf der Tischplatte oder in der Luft sind“, freut sich Jürgen Kiener. Winfried Mack zeigt sich begeistert von der Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten: „Der Einsatz in Klassenzimmern ist natürlich ideal, aber auch im Verkehrsbereich sehe ich viel Potential. Damit Busse und Bahnen wieder genutzt werden, müssen wir den Fahrgästen mehr Sicherheit bieten. Das Gleiche gilt für Hotelzimmer oder Gasträume in Restaurants.“ Die Technik könne auch bei der Fahrzeugdesinfektion vor dem Werkstattbesuch oder bei Mietwägen eingesetzt werden, ergänzt Kiener. „Ein positiver Nebeneffekt ist, dass auch unangenehme Gerüche gleich mit verschwinden.“
„Ich freue mich, dass wir in dieser Pandemie unsere Stärken nicht verloren haben und uns auf unseren Forscher- und Erfindergeist verlassen können“, so Winfried Mack. „Wenn technische Innovationen uns besser schützen, dann müssen wir diese auch einsetzen.“ So werde er die Informationen des Unternehmens gern an die zuständigen Ministerien für Kultus, Verkehr und Wirtschaft weitergeben.