Winfried Mack MdL

JRS steht für Innovationen bei Klimaschutz und Abfallreduzierung

Winfried Mack informiert sich bei JRS in Rosenberg über nachhaltige Produkte

Welchen Beitrag können Produkte auf pflanzlicher Basis zum Umwelt- und Klimaschutz in Baden-Württemberg leisten? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Besuches des Landtagsabgeordneten Winfried Mack bei der J. Rettenmaier & Söhne GmbH und Co. KG in Rosenberg.

Michael Bodfeld, Winfried Mack, Josef Otto Rettenmaier und Elmar Schmid Michael Bodfeld, Winfried Mack, Josef Otto Rettenmaier und Elmar Schmid

Geschäftsführender Gesellschafter Josef Otto Rettenmaier, Corporate Vice President Elmar Schmid und Michael Bodfeld, Vice President Sales & Marketing JRS Petcare, empfingen den wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion am Firmensitz, um über die Chancen, Herausforderungen und die politischen Rahmenbedingungen für die Fertigung und Entwicklung nachhaltiger Produkte zu sprechen. Am Beispiel organischer Katzenstreu wurde dabei aufgezeigt, wie durch den Einsatz pflanzlicher Rohstoffe Abfall und CO2 reduziert sowie Kosten eingespart werden können.

Josef Otto Rettenmaier unterstrich dabei die Tradition der Unternehmensgruppe, die sich von einer Holzmühle zum Weltmarktführer grüner Pflanzenfaser-Technologie entwickelt hat: „Wir arbeiten seit 140 Jahren an nachhaltigen Produkten, dabei ist unser Ansatz mit Blick auf den Klima- und Umweltschutz heute aktueller denn je. Unternehmerische Innovation ist der Schlüssel, um die politischen Nachhaltigkeits-Ziele erreichen zu können.“

Winfried Mack zeigt sich beeindruckt von den Technologien des Unternehmens und stellte ihre Bedeutung heraus: „JRS ist nicht nur als Arbeitgeber für unsere Region und die Menschen sehr wichtig. In der Produktentwicklung auf die Schonung von Ressourcen und Recycling zu setzen ist die Basis, um langfristige Perspektiven zu schaffen.“ Im Rahmen des Ortstermins gab Elmar Schmid einen tieferen Einblick in die Produktpalette des Unternehmens. „Es geht uns um verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur, um Zirkularität und Effektivität“, sagte der Corporate Vice President von JRS.

Ein Beispiel dafür ist die pflanzliche Katzenstreu, die am Standort Holzmühle hergestellt wird. Im Gegensatz zu mineralischer Streu wird sie aus Nebenprodukten der Holz- und Agrarindustrie hergestellt und verringert durch kürzere Transportwege den CO2-Ausstoß. Weil sie deutlich effektiver ist als mineralische Streu, reduziert sie das Abfallaufkommen eines Katzenhaushaltes von 270 Kilogramm auf 64 Kilogramm im Jahr. Außerdem ist sie kompostierbar.

Als erstes deutsches Unternehmen unterstützt JRS vor diesem Hintergrund die europäische Plant Litter Association (PLA), die sich mit der Initiative Cats for Future für die Nutzung nachhaltiger Streu einsetzt. Michael Bodfeld erklärt: „Wir möchten einen aktiven Beitrag dazu leisten, auch beim Thema Katzenhaltung für Umweltthemen zu sensibilisieren und das Bewusstsein für vorhandene, nachhaltige Lösungen zu stärken.“