Kocherrenaturierung in Aalen wird mit 2,3 Millionen Euro gefördert

Winfried Mack: „Zug um Zug entsteht ein grün-blaues Band durch Aalen“

Das Dampfkesselhaus auf dem ehemaligen Union-Areal liegt direkt am Kocher. Das Land bezuschusst die Renaturierung mit 2,3 Millionen Euro
Das Dampfkesselhaus auf dem ehemaligen Union-Areal liegt direkt am Kocher. Das Land bezuschusst die Renaturierung mit 2,3 Millionen Euro
Die Kocherrenaturierung im Bereich des alten Union-Geländes, zwischen der Firma Seydelmann und dem Landratsamt, wir vom Land Baden-Württemberg mit 2,3 Millionen Euro gefördert. Dies gibt der Landtagsabgeordnete Winfried Mack bekannt.

 

„Früher war der Kocher eine Kloake und wurde wegen der schlechten Wasserqualität versteckt. Dies wird besonders am ehemaligen Union-Areal deutlich“, erklärt der Landtagsabgeordnete Winfried Mack. Heute sei dies durch konsequenten Gewässerschutz anders: Wasser ist wichtig für die Lebensqualität in der Stadt – dies wurde erkannt.

„Wir brauchen natürliche Flüsse, die sich wie ein blau-grünes Band durch die Städte ziehen. Mit der Renaturierung zwischen dem Landratsamt und der Firma Seydelmann macht Aalen einen weiteren Schritt zu mehr Wasser und Natur – zu mehr blau und grün – in der Stadt“, so Winfried Mack. Der Kocher solle erlebbar werden. Dafür erhält die Stadt Aalen jetzt 2,3 Millionen Euro Landeszuschuss. Die Maßnahme diene der ökologischen Inwertsetzung des Kochers. „Durch ein natürlicheres Gewässerbett werden die Bedingungen für Fische, Muscheln und Co. deutlich verbessert“. Daneben diene diese Maßnahme auch dem Hochwasserschutz.

„Ziel ist es entlang des ganzen Kochers in Aalen das Wasser erlebbar zu machen, dazu braucht es neben der Renaturierung des Kochers und des Hirschbachs auch Wasserspielplätze im ganzen Stadtgebiet“, betont Thomas Wagenblast, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Aalener Gemeinderat. Deshalb habe die CDU-Fraktion in den Haushaltsberatungen einen Ideenwettbewerb „Wasser erleben in Aalen“ durchgesetzt.

Wasser und Wohlfühlen gehören für Winfried Mack zusammen: „Wir sehen deutlich, dass Städte und Gemeinden von der Renaturierung ihrer Flüsse und Bachläufe profitieren. Gute Beispiele sind hier Jagstzell oder Oberkochen. Neben dem Wohlfühlen bieten natürliche Gewässer aber auch viel Potential für die Wissensvermittlung“, so der Landtagsabgeordnete. Er könne sich hier beispielsweise ein Projekt mit Explorhino vorstellen, um Kindern den Lebensraum „Wasser“ näherzubringen: „Ein blau-grünes Klassenzimmer in Aalen, das wäre doch was!“

 

 

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