Winfried Mack lädt Bürgermeister zum virtuellen Gespräch

„Unsere Kommunen sind auch jetzt handlungsfähig!“

Winfried Mack im Gespräch mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern seines Wahlkreises
Winfried Mack im Gespräch mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern seines Wahlkreises
„Man trifft sich nicht mehr auf den Festen der Region“, auch das sei ein Effekt von Corona. Normalerweise ist der Landtagsabgeordnete Winfried Mack an den Abenden und Wochenenden in seinem Wahlkreis unterwegs und trifft dort auch die Bürgermeister. „Der unbürokratische und schnelle Austausch ist mir immer besonders wichtig, ob mit den Bürgern oder den Bürgermeistern“, daher habe er das lang geplante Bürgermeistergespräch nicht abgesagt, sondern virtuell angeboten.

„Ich freue mich, dass sich 15 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister die Zeit für den Austausch genommen haben“, so der Abgeordnete für den Wahlkreis Aalen. Neben der Corona-Lage wurde über die kommunalen Finanzen der nächsten Jahre gesprochen. In diesem Jahr haben Bund und Land die Gewerbesteuer ausgeglichen und die Kommunen beispielsweise bei den ausgefallenen Kita-Gebühren unterstützt. Auch die Gelder für den DigitalPakt können unbürokratisch sofort abgerufen werden, um die Digitalisierung an den Schulen voranzutreiben. „Natürlich kann das in den nächsten Jahren nicht im gleichen Maße erfolgen. Klar ist aber auch, dass unsere Städte und Gemeinden durch ihre Investitionen in die Infrastruktur die Konjunktur ankurbeln. Daher werden wir die Kommunen auch in den nächsten Jahren finanziell unterstützen“, betont Winfried Mack.

Beim Thema Infrastruktur wurde vor allem auf den Ausbau der B29 und der Rems- und Oberen Jagstbahn eingegangen. „Wir brauchen sehr gute, staufreie Straßen und gleichzeitig verlässliche Bahnverbindungen und das in alle Richtungen. Der Strukturwandel wird auch dazu führen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitere Wege zu ihrem Arbeitsplatz fahren müssen. Deshalb sind schnelle Wege in Zukunft von noch größerer Bedeutung“, erklärt der Landtagsabgeordnete.  

Der Breitbandausbau ist ein weiterer wichtiger Punkt, der von vielen Bürgermeistern angesprochen wurde. So müsse vor allem die Beantragung vereinfacht werden und die Genehmigung zügiger erfolgen, damit die Kommunen ihre Bürger mit schnellem Internet versorgen können. „Ich nehme alle Anregungen aus dem Gespräch sehr gerne mit nach Stuttgart“, versichert Mack.

Ein großes Lob gab es vom Abgeordneten an die Bürgermeister und die Mitarbeiter der Verwaltungen: „Die Städte und Gemeinden haben in diesem Jahr nicht den Kopf in den Stand gesteckt, sondern immer schnell auf die aktuelle Lage reagiert. Gleichzeitig wurden viele neue Projekte angegangen und das zeigt, dass wir auch während dieser Ausnahmesituation handlungsfähig sind und die Zukunft aktiv gestalten.“

Sorgen bereitet dem Landtagsabgeordneten und den Bürgermeistern der Strukturwandel in der Region. Diese ist stark von der Automobilindustrie abhängig, das zeigt auch die Schließung des Magma-Werks in Bopfingen. „Zum Glück haben wir viele zukunftsorientierte Branchen in der Region. Bei den Themen Batterie, Photonik und Bioökonomie sind wir top aufgestellt und können so auch viele neue Arbeitsplätze schaffen. Auch die sehr gute Start-up-Kultur und die Hochschule Aalen sind für die ganze Region ein großes Plus“, blickt Winfried Mack zuversichtlich in die Zukunft.

 

 

 

Nach oben